Lichtbogenspritzen

EIN UNIVERSELLES UND KOSTENGÜNSTIGES VERFAHREN

Beim Lichtbogenspritzen wird zwischen zwei elektrisch leitenden Drähten ein Lichtbogen gezündet. Der Beschichtungswerkstoff liegt als Draht vor.

Durch das Erzeugen eines Lichtbogens wird der Draht geschmolzen und durch das Zerstäubergas auf die Werkstückoberfläche aufgetragen. Die hohe Teilchenmasse des Beschichtungswerkstoffes führt dazu, dass die Teilchen mit hoher thermischer und kinetischer Energie auf die Oberfläche auftreffen, dort mikroverschweißen und so eine gute Haftung erreicht wird.

ANWENDUNGSGEBIETE / IHRE VORTEILE

  • Großflächige Beschichtungen, die hohe Spritzleistungen erfordern
  • Schichten mit mehreren Millimetern Schichtdicke sind realisierbar
  • Gute Auftragsrate und hervorragende Haftung
  • Anwendungen, bei denen die autogene Flamme als zusätzliche Wärmequelle unerwünscht ist, wie z.B. beim Beschichten von Kunststoff oder Papier
  • Vielfältige Möglichkeiten der Endbearbeitung: Drehen, Fräsen, Schleifen etc.
  • „Lötfähige“ Schichten möglich
  • Besonders benutzerfreundlich: der Spritzprozess startet und stoppt augenblicklich. Weder Energie noch Werkstoff werden weiter als notwendig verbraucht
  • Sehr wirtschaftliches Verfahren durch hohe Verfügbarkeit und niedrige Energie- und Werkstoffkosten

UNSERE LICHTBOGENBRENNER

TYPISCHE WERKSTOFFE

NiAl 95/5, NiCr 80/20, NiTi 96/4, AlBz8, CuSn6, 13% Cr, 19% Cr, 29% Cr, Zn, Inconel 625, Hasteloy C, etc.
Fülldrähte (nahtlos und gefalzt)

Weitere Informationen siehe: Werkstoffe

ERSATZ- / VERSCHLEISSTEILE, KOMPONENTEN

Kontaktspitzen, Düsenscheiben, Drahtvorschübe, Drahtabspulsysteme LD/U-2, antiCOR